Mini-Futures (134)
Optionsscheine
Bereits jetzt kann das Angebot die wachsende Nachfrage nicht befriedigen. Zudem erfolgt ein großer Teil der Erdölförderungen in Regionen mit instabiler politischer Lage. Negative Schlagzeilen aus diesen Ländern wie der Atomstreit in Iran, Überfälle auf Pipelines in Nigeria oder Streiks in Venezuela schüren Ängste um die Sicherung der Ölversorgung und vor möglichen Lieferengpässen, was sich in einer sofortigen Verteuerung des Ölpreises niederschlägt.
So haben die Ölpreise seit Anfang 2002 massiv zugelegt. Der Preis für Brent-Rohöl stieg Anfang 2008 auf etwa 100 US-Dollar pro Barrel. Bei zunehmender Angebotsverknappung und anhaltenden geopolitischen Spannungen könnte mit einem weiteren Preisanstieg gerechnet werden. Es gibt jedoch auch Anzeichen, dass sich der Markt wieder beruhigt, sobald die Konflikte gelöst werden und wenn es gelingt, die weltweit benötigten Ölfördermengen auch mittels neuer Technologien, wie z.B. die Gewinnung aus Ölsanden, aufrechtzuerhalten.