Mastrind
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Bei Mastrind handelt es sich um Jungtiere, deren Aufzucht so weit gediehen ist, dass sie in spezialisierten Mastbetrieben auf das Schlachtgewicht gebracht werden können. Das Tier ist dann sechs bis zehn Monate alt und wiegt 600 bis 800 lbs (also etwa 272 bis 363 kg).
Für die Fleischproduktion werden vor allem Rinderrassen mit hohem Fleischansatzvermögen oder schnellem Wachstum genutzt. Einige Rassen beispielsweise zeichnen sich durch ein hohes Endgewicht bei relativ geringer Verfettung aus, während andere Rassen zwar nicht so schwer werden, dafür aber schnell wachsen. Aufgrund des intramuskulären Fettgehalts, der am marmorierten Fleisch zu erkennen ist, gilt das Fleisch dieser Rassen als besonders schmackhaft. Für die Milcherzeugung gibt es spezielle Rassen, von denen allerdings die männlichen Kälber als Mastrind in Frage kommen und für die Schlachtung gemästet werden. Dagegen ist Fleckvieh eine Doppelnutzungsrasse, die für beide Zwecke eingesetzt wird.
Für die Mast wird neben Heu auch Getreide gefüttert. Pro Kilogramm Gewichtszunahme müssen im Schnitt 8,3 Kilogramm an Futtermitteln verfüttert werden, darunter gut 3 lbs. (etwa 1,4 kg) Getreide pro Tag. Der CME-Futureskontrakt Feeder Cattle notiert in US-Cent je lbs. Pro Kontrakt werden 50.000 lbs. Mastrind gehandelt. Das entspricht etwa 70 Tieren.