Rohstoffwissen

Edelmetalle: Gold

Gold

Unabhängig von ihrer industriellen Verwendbarkeit werden Edelmetalle und besonders Gold seit jeher als Wertanlage eingelagert. Die Tauglichkeit von Gold als physische Wertanlage macht es zu einer attraktiven Inflationsabsicherung. Da der Goldpreis negativ mit dem Kurs des US-Dollars korreliert, ist Gold zudem populär als Absicherung gegen Währungsschwankungen. Und schließlich wird eine Anlage in Gold gern zur Risikominderung im Depot genutzt, da sich der Wert des Edelmetalls unabhängig von anderen Märkten wie Aktien oder Immobilien entwickelt.

Der Goldpreis ist hoch volatil und schwankt kurz- und langfristig stark. Die Preisentwicklung hängt also nicht nur von Faktoren wie der Ausbeutung neuer Goldminen oder den An- und Verkäufen der Minengesellschaften und Notenbanken ab, sondern wird auch durch den Kurs des US-Dollars und Inflationsrisiken beeinflusst. So steigt der Goldpreis im Allgemeinen bei sinkendem Dollarkurs sowie bei inflationären Entwicklungen.

Der Goldpreis befindet sich seit 2003 in einem Aufwärtstrend. Anfang 2008 nahm die Feinunze Kurs auf die Marke von 1.000 Dollar. Zuvor übertraf der Goldpreis sein Allzeithoch, das mehr als ein Vierteljahrhundert lang Bestand hatte.

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